Standard-Service – Beim SLS-Druck ist das Glasperlenstrahlen inklusive. Dabei wird loses Restpulver entfernt, die Oberfläche geglättet und die Qualität der Bauteile verbessert.

Materialauswahl für SLS

Bei der Materialauswahl für SLS (Selective Laser Sintering) ist der Einsatzzweck des Bauteils entscheidend. SLS-Materialien – insbesondere Polyamid (z. B. PA12) – zeichnen sich durch hohe Festigkeit, gute Temperaturbeständigkeit, chemische Resistenz und gleichmäßige mechanische Eigenschaften aus. Da beim SLS-Verfahren keine Stützstrukturen erforderlich sind, lassen sich auch komplexe Geometrien und funktionale Bauteile realisieren. Je nach Anwendung kann das Material optimal für Prototypen, belastbare Funktionsbauteile oder Serienfertigungen ausgewählt werden.

SLS-3D-Druck: Vorteile und Nachteile im Überblick

Vorteile

  • Keine Stützstrukturen nötig – das Pulver stützt überhängende Geometrien automatisch.

  • Komplexe Formen möglich – Hohlräume, Gitterstrukturen und bewegliche Teile in einem Druck.

  • Robuste Materialien – langlebig, belastbar, temperatur- und umweltbeständig.

  • Schnelle Fertigung – Ihre Teile sind meist in 2–4 Tagen versandbereit.

  • Kleinserien und Einzelstücke – von einem Teil bis zu vielen Bauteilen effizient produzierbar.

  • Hohe Präzision – Toleranzen von ±0,1mm" bis ±0,25mm".

  • Färbbarkeit – Die Teile können nachträglich eingefärbt werden, um individuelle Farben zu erzielen.

Nachteile

  • Rauere Oberflächen – Im Vergleich zu SLA oder FDM ist die Oberfläche gröber, mit einer typischen Rauheit von 100–120 µm.

  • Eingeschränkte Materialien – Derzeit erhältlich: Nylon 12 und PA 12 GF (Glasfaser) in Dunkelgrau.

  • Farboptionen - Es ist nur eine Farbe pro Druckteil möglich, kein Multicolor-Druck.

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